Neuigkeiten

Gunter Geiger zum Vertreter der hessischen Bistümer im LPR Hessen gewählt


Gunter Geiger, Direktor des Bonifatiushauses Fulda und Vorstand bei Weiterbildung Hessen e.V., ist von den hessischen Bistümern als Vertreter der katholischen Kirche in die Versammlung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien entsandt worden. Die für jeweils vier Jahre amtierende Versammlung vertritt die Interessen der Allgemeinheit im Rundfunkbereich. Mehr Informationen

Betriebliche Weiterbildung auf ein neues Qualitätslevel bringen


Mit der Evaluationssoftware von Evalea können Sie die Wirksamkeit Ihrer Bildungsangebote überprüfen und wertvolle Zeit sparen. Stellen Sie gezielt den richtigen Personen die richtigen Fragen zur richtigen Zeit gestellt. So erhalten Sie basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und im Einklang mit der DIN ISO 9001:2015 vergleichbare Werte je nach Abteilung, Thema oder auch Kosten. Mehr Informationen

Digitalisierung in Schulen erleichtert


Fünf Milliarden Euro stellt der Bund im Digitalpakt Schulen zur Verfügung. Für Hessen bedeutet das rund 372 Mio. Euro über eine Laufzeit von fünf Jahren. Durch eine geplante Grundgesetzänderung können Schulen künftig neben digitaler Infrastruktur, wie z. B. leistungsfähigem WLAN in den Unterrichtsräumen oder digitaler Ausstattung wie Beamern, den Aufbau professioneller IT-Supportlösungen finanzieren. Mehr Informationen

Wahl-O-Mat: Arbeit mit Gruppen von Seniorinnen und Senioren


Europawahl, Bürgerschaftswahl in Bremen und Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen: 2019 sind deutschlandweit viele Menschen aufgefordert die Urnen mit ihren Stimmzetteln zu füllen. Jede dieser Wahlen wird auch mit einem Wahl-O-Mat begleitet. Die Bundeszentrale für politische Bildung gibt Anregungen, wie Sie den Wahl-O-Mat in der Erwachsenenarbeit mit der älteren Zielgruppe einsetzen können. Mehr Informationen

Der Mix machts: Blended Learning sinnvoll für Betriebliche Weiterbildung


Die Kombination aus Präsenz- und E-Learning wird von immer mehr Bildungsanbietern als Geschäftsfeld erkannt. Dass sie damit richtig liegen, bestätigt das Ergebnis einer Umfrage der Confidos Akademie unter 113 Personen aus zumeist mittleren und großen Betrieben. Knapp 70 Prozent der Befragten sagen, Blended Learning sei gut in den Arbeitsalltag integrierbar. Mehr Informationen

Corporate Learning - Vernetzung und Austausch durch neue Bildungsformate


Digitalisierung und vernetztes Lernen verändern die Weiterbildungslandschaft maßgeblich. Neue Formate werden ohne viel Aufwand ausprobiert und prägen das Lernen und Lehren. Wie und wo lassen sich im betrieblichen Umfeld neue Lern- und Arbeitsformen installieren? Ein Interview mit Dr. Jochen Robes, Betreiber von weiterbildungsblog.de über unendliche Möglichkeiten. Mehr Informationen

Digitalisierung braucht Zivilgesellschaft


Der Report „Digitalisierung braucht Zivilgesellschaft“ bietet einen strukturierten Zugang zum Thema. Er gibt Anregungen und Impulse, wie Akteurinnen und Akteure des Nonprofit-Bereichs den digitalen Wandel aufgreifen und für ihre gemeinnützigen Zwecke nutzen können.  Mehr Informationen

Die Europawahl einfach erklärt


Vom 23. bis zum 26. Mai 2019 können Bürger und Bürgerinnen in der EU ihre Vertretung im Europäischen Parlament wählen. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat Sinn und Zweck der Europawahl leicht verständlich aufbereitet: Als Webseite, pdf-Heft und Hörbuch. Mehr Informationen

Berufliche Anerkennung: noch Luft nach oben


Das Anerkennungsmonitoring des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt, wo Anerkennung bereits gut funktioniert. Der Bericht gibt zudem Anregungen aus Sicht beteiligter Akteure, wo es im Anerkennungsprozess und im Einwanderungsprozess insgesamt Optimierungsbedarf gibt. Mehr Informationen

Vom kleinen Anfang zur großen Bildungsfamilie - 15. Jubiläum und Vereinstag Weiterbildung Hessen e.V.

Frankfurt am Main, 19. November 2018 – Knapp 200 Mitgliedseinrichtungen sowie Gäste aus Politik und Bildungswirtschaft feierten am vergangenen Donnerstag im Landeshaus in Wiesbaden das 15-jährige Bestehen des Vereins.

Wie aus dem Engagement einzelner eine ganze Bewegung wird, dafür ist der Verein Weiterbildung Hessen e.V. ein gutes Beispiel. Hervorgegangen aus dem Zusammenschluss von anfänglich 50 hessischen Bildungseinrichtungen hat der Verein heute 320 Mitglieder. Initiator für die qualitätsorientierte Gemeinschaft von Bildungsträgern mit einheitlichen Standards war Rudolf Mäusle, den der Vorstandsvorsitzende Claus Kapelke in seiner Begrüßungsrede besonders würdigte. Für Kapelke war der Verein „geprägt von gemeinsamen Bemühungen um höchste Qualität, Transparenz und Verbraucherschutz“. Weiterhin hob er hervor, wie wichtig dem Verein der Kontakt zu den im Landtag vertretenen demokratischen Parteien sei, um die Bedeutung des lebensbegleitenden Lernens und einer pluralen Bildungslandschaft zu betonen. Er würdigte das Engagement der ehrenamtlichen Gutachter*innen und des Beirats und dankte der Geschäftsführerin Barbara Ulreich für die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre.

Die Referatsleiterin Berufliche Bildung im Hessischen Wirtschaftsministerium, Nicole Hannemann, sagte in ihrem Grußwort, wie wichtig in Zukunft ortsunabhängige, auf den Bedarf zugeschnittene Bildungsangebote seien. Hier stellte sie vor allem auf das Projekt „ProAbschluss“ ab, mit dem Beschäftigte bis zu 4.000 Euro Fördergeld zum Nachholen des Berufsabschlusses erhalten können. Den Verein in seiner koordinierenden Funktion bezeichnete sie als die „Herzkammer der Initiative“.

Zertifikate für neue Vereinsmitglieder
Anschließend überreichten Nicole Hannemann und Claus Kapelke 25 neuen Mitgliedern ihre Zertifikate: Allegro - Teilhabe durch Sprache und Musik gUG, AWO - Anlaufstelle für straffällig gewordene Frauen, AWO Kreisverband Wiesbaden e.V., Internationale Familienbildungsstätte Hedi-Konrad, BDP-Kinderkiste, Bildungsbrücke e.V., Bildungswerk der nordhessischen Wirtschaft gGmbH, Caritasverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus e.V., Deutsches Privat Institut Generationenberatung GmbH, Diakonisches Werk Odenwald, Diakonisches Werk Rheingau-Taunus, DRK KV Kassel-Wolfhagen e.V., Hildegard-Vötterle-Schule, Evangelische Familienbildung Frankfurt, Genussakademie Professional, Institut für Sprachen, Jugendberatung und Jugendhilfe e.V., Kreisvolkshochschule Bergstraße, Lahn-Dill-Akademie, Logos Sprachschule, MEMORY BildungsZentrum, Sprachschule Nova, trendico®, Volkshochschule Darmstadt, Volkshochschule der Universitätsstadt Marburg, Volkshochschule Dreieich e.V., Welle gGmbH. Die Volkshochschule Rheingau-Taunus wurde als zertifizierte Bildungsberatungseinrichtung ausgezeichnet.

Wenn der Kopf leer ist, muss was rein
Dass Weiterbildung gar nicht öde daher kommen muss, bewiesen Viviane Hanna und Finn Kamm vom Galli Theater dann mit einem mitreißenden Stück. Bildung macht Spaß und noch dazu attraktiv – mit dieser Botschaft sorgten sie für viel Gelächter und Bewegung bei den Anwesenden. Das Galli Training Center Wiesbaden ist ein Vereinsmitglied und bietet unter anderem Persönlichkeitstrainings und Improtheater an.

Zeitreise und Ehrungen
Nach Pause und Imbiss führten Claus Kapelke und die Vorstandsmitglieder Barbara Wagner und Andreas Haberl das Publikum durch eine Zeitreise von der Vereinshistorie zu den Herausforderungen der Zukunft. Als wichtigste Zukunftsthemen für die Vereinsarbeit nannte der Vorstand Bildung 4.0, Migration/Inklusion sowie die Stärkung des Demokratiebewusstseins.
Im Anschluss ehrten Barbara Ulreich und Claus Kapelke langjährige Gutachterinnen und Gutachter sowie Beiratsmitglieder. „Ihre ehrenamtliche Tätigkeit, teilweise schon seit Gründung des Vereins, macht unsere Arbeit erst möglich und dafür gebührt Ihnen unser herzlichster Dank“, so Ulreich. Barbara Wagner stellte danach die Fotoausstellung zu den Grundrechten „Werte bilden“ vor. Das Fotoprojekt der GFFB gGmbH visualisiert die Artikel des Grundgesetzes und leistet damit einen anschaulichen Beitrag zur politischen Bildung. Die Ausstellung wurde zu Jahresbeginn in der Frankfurter Paulskirche eingeführt und kann von Institutionen gebucht werden.

Politisierung der Zivilgesellschaft
In seinem abschließenden Festvortrag behandelte Prof. Dr. Edgar Grande, Gründungsdirektor des Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, „Neue Konflikte: Zivilgesellschaft und Demokratie. Herausforderungen für die Weiterbildung“.
Er zeigte auf, dass sich in Westeuropa eine neue Konfliktlinie zu Integration, Abgrenzung und Minderheitsrechten aufgetan habe. Ihr Ursprung sei kulturell-identitär und die Konfliktpartner seien nicht immer nur rechts oder links zu verorten. Grande sieht Bildung als Schlüssel für den Brückenschlag zwischen Gruppen und Kulturen. Um diese Aufgabe bewältigen zu können, müssten Bildungseinrichtungen ihre eigene Konfliktfähigkeit stärken.

Nach einem gelungenen Programm lud Weiterbildung Hessen e.V. die Teilnehmenden abschließend zu Jubiläumskuchen und Umtrunk ein. Musikalisch begleitet wurde die Vereinsfeier durch das Leyla Trebbien Trio.

Über den Verein
Weiterbildung Hessen e.V. wurde 2003 auf Initiative von 50 hessischen Weiterbildungseinrichtungen mit Unterstützung des Hessischen Wirtschaftsministeriums gegründet. Mit seinen Gütesiegeln fördert der Verein eine hohe Qualität und Transparenz in der hessischen Bildungslandschaft. Er ist im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums für mehrere Projekte verantwortlich, unter anderem für „ProAbschluss“ und die Hessische Weiterbildungsdatenbank. Heute gehören dem Verband rund 320 Mitglieder an.

Kontakt
Weiterbildung Hessen e.V.
Kerstin Zappe
Eschersheimer Landstraße 61-63
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069 9150129-0
E-Mail: info@wb-hessen.de
Internet: www.weiterbildunghessen.de
 

Bildergalerie vom Vereinstag

Erfolgsstory Aufstiegs-BAföG


Abschlüsse auf Meister- oder Fachwirteebene unterstützt das Aufstiegs-BAföG in Form von Zuschüssen und Darlehen. 165.000 Menschen haben es 2017 für ihr berufliches Fortkommen genutzt, der Anteil der Frauen stieg um 8,9 Prozent zum Vorjahr. In Zukunft soll die Förderung noch weiter ausgebaut werden, so die Ankündigung der Bundesbildungsministerin. Mehr Informationen

Weiterbildung mit Tradition: Diese Bildungshäuser tragen ab sofort das Gütesiegel „Geprüfte Weiterbildungseinrichtung“.

Frankfurt am Main, 3. Juli 2018. Fünf Bildungseinrichtungen aus Altenstadt, Babenhausen, Dreieich, Lorsch und Wiesbaden haben erfolgreich den Zertifizierungsprozess und die Begutachtung durch Bildungsexpert*innen durchlaufen und sind nun Mitglieder im Verein Weiterbildung Hessen e.V.

Ein näherer Blick auf die Arbeit der Einrichtungen zeigt: jahrzehntelange Bildungsarbeit ist eine gute Basis, aber wichtiger noch ist die Anpassung an wirtschaftliche und soziale Veränderungen. Da wäre zum Beispiel die „Kinderkiste“ des Deutschen Pfadfinderbundes in Babenhausen. Begonnen wurde hier bereits 1948 als eine der ersten Einrichtungen bundesweit mit der Betreuung von Grundschulkindern. Heute bietet die Kinderkiste Teilhabeassistenz, unterstützt im Bereich Familienfreundliche Schulen und hilft mit Sozialbetreuung Jugendlichen, den Hauptschulabschluss zu machen.

Das „MEMORY BildungsZentrum“ ist ebenfalls neu im Verein. In mehreren Niederlassungen in und um Altenstadt in der Wetterau werden Nachhilfe und berufsbezogene Weiterbildung angeboten sowie Integrations- und Deutschkurse. Für den Geschäftsführer Dietolf Schneider sind neben der hohen Qualität der Bildung wie er sagt, „der Respekt und die gegenseitige Wertschätzung unverzichtbar. Wir setzen deshalb in der täglichen Arbeit auf gegenseitige Unterstützung und Teamgeist.“

Im Sinne ihrer Namensgeberin steht die „Internationale Familienbildungsstätte Hedi-Konrad“ der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Wiesbaden e.V. für soziale Bildung. Mittelpunkt der Arbeit ist hier die Förderung von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Neben Unterstützungsmaßnahmen für Migrantinnen und Migranten stehen Qualifizierungen für Deutsch, Integration und Alphabetisierung sowie Elternbildungsangebote im Kurskalender.

Mit der Zertifizierung der Kreisvolkshochschule Bergstraße in Lorsch und der Volkshochschule Dreieich e.V. kommen zwei Einrichtungen in den Kreis der Mitglieder, die sich mit ihrem Programm dem lebenslangen Lernen für jedermann verpflichten und ein breites Bildungsspektrum abdecken.

Kein Platz für Diskriminierung

Alle genannten Bildungseinrichtungen, so unterschiedlich sie in der Ausrichtung sein mögen, haben eine Gemeinsamkeit: Sie sprechen sich in ihrem Leitbild aktiv gegen Rassismus, Diskriminierung und Benachteiligung aus und wollen dies in ihrer täglichen Bildungsarbeit umsetzen. Damit erfüllen die fünf Einrichtungen eine der grundlegenden Voraussetzungen zum Erlangen des Qualitätssiegels „Geprüfte Weiterbildungseinrichtung“. Weiterbildung Hessen e.V. hat diskriminierungsfreie Bildungsarbeit bereits zur Vereinsgründung in seine Satzung aufgenommen.

Vorteile bei Fördermitteln

Die offizielle Verleihung der Zertifikate findet zur Jubiläumsfeier des 15-jährigen Vereinsbestehens am 15.11.2018 statt. Natürlich dürfen sich die neuen Mitglieder schon jetzt „Geprüfte Weiterbildungseinrichtung“ nennen und mit dem Gütesiegel werben. Außerdem besitzen sie damit die Anerkennung für Integrationskurse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Bildungsprämie, Aufstiegs-BAföG, Bildungsurlaubsgesetz (einiger Bundesländer), ProAbschluss Qualifizierungsscheck sowie für Projekte des Europäischen Sozialfonds und des Landes Hessen.

Das Siegel ist nicht allein Bildungsinstitutionen aus Hessen vorbehalten. Auch Anbieter aus anderen Bundesländern können die Zertifizierung durchlaufen und Vereinsmitglieder werden.

Über den Verein
Weiterbildung Hessen e.V. fördert mit seinen Gütesiegeln Qualität und Transparenz in der hessischen Weiterbildung und betreut im Auftrag des Wirtschaftsministeriums mehrere Projekte, unter anderem ProAbschluss und die Hessische Weiterbildungsdatenbank. Im Jahre 2003 mit 50 Bildungsinstitutionen gegründet, hat der Verein heute rund 320 Mitglieder aus allen Bereichen der Fort- und Weiterbildung. Mehr Informationen: www.weiterbildunghessen.de.


Pressekontakt

Weiterbildung Hessen e.V.
Kerstin Zappe
Eschersheimer Landstraße 61-63
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E-Mail: info@wb-hessen.de
Internet: www.weiterbildunghessen.de

Digi-Zuschuss für kleine und mittlere Unternehmen


Das Land Hessen fördert kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und freie Berufe bei der Einführung neuer digitaler Systeme sowie der Verbesserung der IT-Sicherheit. Mit dem Förderprogramm erhalten Unternehmer/innen bis zu 10.000 Euro zu ihrem Digitalisierungsprojekt. Mehr Informationen

Beratungsstellen für Weiterbildung - alle auf einen Blick


Eine Weiterbildung muss her und viele Fragen sind offen? Welcher Anbieter ist seriös, wie bekomme ich finanzielle Unterstützung und ist das Angebot überhaupt geeignet für mich? Erfahrene Berater*innen aus über 80 hessischen Beratungsstellen findet man auf www.bildungsberatung-hessen.de

Hessische Weiterbildungsdatenbank schneidet bei Stiftung Warentest gut ab

Frankfurt am Main, 13.10.2017 - Hessische Weiterbildungsdatenbank bekommt ein "GUT (1,8)" von der Stiftung Warentest. Das Portal listet unter anderem 1.100 Kurse zur Vorbereitung auf den Berufsabschluss.

Egal, ob der Traumberuf Koch, Berufskraftfahrerin oder Fachkraft für IT-Systemelektronik ist - im Bewerbungsgespräch wollen die meisten Unternehmen einen passenden Berufsabschluss sehen. Wer berufliche Erfahrung hat und seinen Abschluss nachholen will, findet in der Hessischen Weiterbildungsdatenbank finanzielle Förderungen und geeignete Kurse. In dem Webportal, das von Weiterbildung Hessen e.V. betrieben wird, sind über 20.000 aktuelle Kurstermine mit passenden Fördermöglichkeiten verzeichnet. Die Stiftung Warentest hat kürzlich 49 öffentliche und private Weiterbildungsdatenbanken getestet und dem Hessischen Portal die Note 1,8 (GUT) gegeben. Die Seite punktete im Test vor allem durch sehr gute Informationen zu Bildungsangeboten und -anbietern.

"In Hessen besteht ein äußerst vielfältiges Weiterbildungsangebot. Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen können sich mithilfe der Hessischen Weiterbildungsdatenbank schnell orientieren und Angebote neutral miteinander vergleichen" sagt Barbara Ulreich, Geschäftsführerin von Weiterbildung Hessen e.V. Allein für das Förderprogramm ProAbschluss finden sich rund 1.100 Kurse, die grundsätzlich gefördert werden können. Hier können beruflich Qualifizierte gezielt nach Kursangeboten suchen, um den Berufsabschluss nachzuholen.

Mit der Initiative ProAbschluss fördert das Land Hessen abschlussbezogene Weiterbildungsmaßnahmen für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte über 27 Jahren mit Hauptwohnsitz in Hessen. Für fünfzig Prozent der Teilnahme- und Prüfungsgebühren bis maximal 4.000 Euro können Teilnehmer/innen einen Qualifizierungsscheck einlösen. Passende Kurse sind in der Hessischen Weiterbildungsdatenbank verzeichnet: www.hessen-weiterbildung.de. Mehr zu den Fördervoraussetzungen unter www.proabschluss.de.

Über den Verein

Weiterbildung Hessen e.V. wurde im Oktober 2003 auf Initiative von 50 hessischen Weiterbildungseinrichtungen und dem hessischen Wirtschaftsministerium gegründet. Dem Verein gehören aktuell 305 Bildungseinrichtungen an. Ziel ist die Förderung der Qualität in der Weiterbildung. Der Verein vergibt die Gütesiegel "Geprüfte Weiterbildungseinrichtung" und "Geprüfte Einrichtung für Bildungsberatung". Als unabhängige Branchenvereinigung betreut Weiterbildung Hessen e.V. im Auftrag des Landes Hessen das Projekt "ProAbschluss", die Förderung von Weiterbildung durch Qualifizierungsschecks, das Projekt Infomobil und die Hessische Weiterbildungsdatenbank. Der Verein wird aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung und des Europäischen Sozialfonds gefördert.


Kontakt:
Kerstin Zappe
Weiterbildung Hessen e.V.
Eschersheimer Landstraße 61-63
60322 Frankfurt am Main
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E-Mail: info@wb-hessen.de
Internet: www.wb-hessen.de,
www.hessen-weiterbildung.de

Fortbildung erfolglos - kann meine Firma die Kosten zurückfordern?


Wenn der Arbeitgeber die Kosten für eine Fortbildung trägt, ist das erst mal eine feine Sache. Aber was, wenn ich die Fortbildung vorzeitig abbreche oder die Abschlussprüfung nicht schaffe? Kann mein Chef oder meine Chefin dann die Kosten von mir zurückverlangen? Mehr Informationen